Pressemitteilung vom 08.09.2006
Presseartikel: Corriere del Ticino,
Giornale del Popolo, La Regione
09.09.2006
Bellinzona, 8 September 2006, Hôtel Unione, Via Guisan.
Anwesend für GSB: Jens Stocker (Präsident), Sylviane Friederich, Fabio
Casagrande, Martin von Matt.
Gäste: Mauro Paolocci (Präsident ALSI) et RA Paolo Agustoni (Präsident Babel).
Die Genossenschaft Schweizer Bücherbon
Der «Schweizer Bücherbons» ist ein Gutschein (erhältlich im Wert von Fr. 5.–/10.–/20.–/30.–/50.–/100.–), die dem Schweizer Handel zur Verfügung stehen und den Verkauf von Büchern sowie das Lesen ganz allgemein fördern sollen. Sie sind ab dem Tag der Ausstellung 10 Jahre lang gültig. Der BVDS (Buchhändler Verband Deutschsprachige Schweiz) hatte die Bücherbons 1970 nach dem Selbsthilfe-Prinzip eingeführt. Heute gelten sie als eine wichtige Institution in der Welt des Schweizer Buchhandels. Es handelt sich um ein in der ganzen Schweiz einzigartiges System, das von einer Branche solidarisch und lückenlos eingesetzt wird. 2001 beschloss der neugegründete, aus der Fusion der Verbände der Händler und der Verleger hervorgegangene SBVV – Schweizer Buchhändler und Verleger Verband, den Bücherbons einen neuen organisatorischen Rahmen zu geben. So entstand 2002 die Genossenschaft Schweizer Bücherbon, eine unabhängige Gesellschaft, die in der ganzen Schweiz aktiv ist. Das ständige Sekretariat hat seinen Sitz in Neuhausen im Kanton Schaffhausen. Heute zählt die Genossenschaft fast 500 Mitglieder (CH dt. 403; CH fr. 35; CH it. 14, Filialen nicht mitgerechnet), die in der gesamten Schweiz und in Liechtenstein verstreut sind. Jedes der drei Sprachgebiete ist im Vorstand vertreten. Jedes Mitglied der KSB leistet seinen Dienst in der Genossenschaft auf ehrenamtlicher Basis. Der Jahresumsatz liegt bei über 10 Millionen Franken.
Wie funktioniert es?
Die Buchhandlungen kaufen die Bücherbons von der Zentrale in Neuhausen und verkaufen sie an ihre Kunden. Die Kunden sind normalerweise Privatpersonen, Behörden, Firmen, Banken oder Institutionen, die Bücher verschenken möchten und die Wahl des Titels dem Begünstigten überlassen. Er kann den empfangenen Bon in einer der 600 teilnehmenden Buchhandlungen einlösen und sich ein Buch dafür kaufen. Eine echte Einladung dazu, einmal eine Buchhandlung zu betreten und sich einfach aufs Lesen einzulassen. Der Buchhändler, der den Bon entgegennimmt, schickt ihn wiederum an die Zentrale, die ihm nach kurzer Zeit den Gegenwert in Franken überweist und den Kreis somit schliesst. Vom Augenblick des Verkaufs bis zur Einreichung an die Zentrale entsteht so kurzfristiges Kapital, das gemäss strenger Vorschriften hinsichtlich Sicherheit und Ethik an der Börse angelegt wird. Die eventuellen Gewinne aus diesen Geschäften werden entweder verwendet, um die Kosten des kleinen, fest eingerichteten Sekretariats zu decken oder sie werden in die Aus- und Weiterbildung auf dem Sektor Buchhandel investiert (Berufsschulen, Fortbildungen, Seminare usw.). Es werden auch kulturelle Initiativen gefördert, die sich zugunsten des Lesens einsetzen. Von dieser Unterstützung profitieren die Buchhändlerverbände der drei Sprachgebiete, die Schweizer Buchlobby (www.buchlobby.ch) und verschiedene andere Initiativen rund um das Buch.
Die Mitglieder der italienischen Schweiz
Die folgende Buchhändler sind an diesen Tag Mitglieder der Schweizer Bücherbon Genossenschaft:
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Libreria Ascona, Ascona |
Il Segnalibro Sagl, Lugano |
Auf der Website www.buchbon.ch werden Sie alle andere Standorte finden, wo Schweizer Bücherbons gekauft bzw. eingelöst werden können.
Mitglieder Verwaltung GSB
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Jens Stocker | Präsident Sylviane Friederich | Vizepräsidentin, Suisse romande Fabio Casagrande | Vizepräsident, Suisse italienne Manfred Beck |
Ruth Jordi, Zermatt Martin von Matt Ursula Bieri András Németh |
Für weitere Informationen
Fabio Casagrande (italienisch)
t. 091 820 01 01/5, f. 091 825 18 74
Sylviane Friederich (französich)
t. 021 801 16 35, f. 021 802 35 88
Martin von Matt (deutsch)
t. 041 619 77 77, f. 041 619 77 78
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